
Suchtberatungsstelle
Im Bereich Suchtberatung begleiten wir verschiedene Zielgruppen. Wir unterstützen einzelne Hilfesuchende, aber auch Partner, Familien oder Gruppen dabei, Abhängigkeit nicht entstehen zu lassen oder Sucht zu bewältigen. Besonders wichtig sind uns dabei präventive Maßnahmen, die wir im Rahmen von Gesprächsrunden und Angehörigenarbeit, aber auch in Schulen und Kindergärten anbieten.In unseren Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes, wegen ihrer familiären Situation oder anderer psychischer Belastungen den Austausch miteinander suchen. Vortragsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen runden das Angebot ab.
Zielgruppen der Suchtberatungsstelle…
Alkohol- und Medikamentenabhängige
Spielsüchtige
Essgestörte
Drogenabhängige Menschen
Suchtgefährdete Menschen
Bezugspersonen
Geschichte der Suchtberatung der BRÜCKE e.V.
Die Versorgung von Suchterkrankten auf den Inseln Föhr und Amrum wurde Mitte der achtziger Jahre von allen Beteiligten (Ärzten, Kommunalpolitikern und Sozialarbeitern) als katastrophal schlecht bezeichnet. Die „Beratungsstelle für Suchtgefährdete des Kirchenkreises Südtondern“ in Niebüll war zuständig für den Festlandbereich und alle Inseln des Kirchenkreises Südtondern, also Sylt, Föhr und Amrum.
Einmal wöchentlich besuchte die zuständige Sozialarbeiterin die Insel Föhr und bot dort Alkoholikern, Drogen- und Medikamentenabhängigen, Essgestörten, Spielern und deren Angehörigen ihre Unterstützung an.
Oft waren vor diesem Hintergrund nur Gespräche von 15 Minuten möglich.
Vorbeugende Suchtarbeit an Schulen fand gar nicht statt, eine Zusammenarbeit mit Krankenhaus oder Selbsthilfegruppen gab es nicht.
„Das Alkoholproblem wird auf Föhr unterschätzt“, so Dr. Valbert (damaliger Chefarzt des Kreiskrankenhauses Föhr-Amrum in Wyk) in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses im Jahr 1987. Dr. Valbert verdeutlichte, warum es auch aus finanzieller Sicht unsinnig sei, die Prävention in diesem Bereich zu vernachlässigen: Die erheblichen Kosten, die durch Krankenhausaufenthalte und Therapiemaßnahmen entstehen, könnten auf Dauer durch eine ausreichende Beratung deutlich vermindert werden. Es sei nicht zuletzt deshalb wichtig, auf akute Krankheitseinbrüche nicht jedes Mal mit langen Krankenhausaufenthalten zu reagieren sondern parallel dazu den betroffenen Mitbürgern begleitende Hilfen und Unterstützung in ihrem Lebensalltag zu gewähren. Dazu gehörten Einzelfallhilfe, beschäftigungstherapeutische Angebote, offene Gesprächsrunden, therapeutische Gesprächsgruppen und Gespräche mit Angehörigen.
Der Sozial- und Gesundheitsausschuss erkannte vor dem Hintergrund der geschilderten Situation die Notwendigkeit einer verstärkten Beratung durch eine eigene Suchtberatungsstelle und empfahl, im Haushalt einen entsprechenden Zuschuss zu planen.
Im Jahre 1989 wurde die Suchtberatungsstelle der BRÜCKE e.V. auf Föhr ins Leben gerufen. Derzeit ist ein hauptamtlicher Suchtberater in Vollzeit angestellt. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Alkohol das mit Abstand größte Problem ist. Es folgen Medikamentenabhängigkeit, illegale Drogen, Spielsucht, Essstörungen.
Wege aus der Krise…..
Tel. 04681-4611
Sprechzeiten:
Mo. und Fr. 10:00 - 12:00 Uhr
Mi 17:00-18:30 Uhr
Inselklinik Föhr-Amrum / Seiteneingang
Rebbelstieg 24
Unser Fachpersonal…
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Der für unsere Suchtberatungsstelle zuständige Mitarbeiter ist Diplom-Pädagoge, Psychotherapeut (HPG) und besitzt eine Approbation in Kinder- und Jugendpsychotherapie sowie die Zusatzqualifikation Gesprächspsychotherapie (GWG).
Es finden regelmäßige Supervisionen statt um die Qualität der Arbeit zu überprüfen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem Beratungs- und Behandlungszentrum (BBZ) in Niebüll zusammen.



Verein zur Unterstützung von Menschen in Not
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